Eine Frau sprengt die Grenzen ihrer Zeit
Im 19. Jahrhundert allein um die Welt zu reisen – als Frau, ohne Vermögen, ohne Auftraggeber: Ida Pfeiffer tat genau das. Und sie schrieb darüber. Präzise, neugierig, unbeirrbar.
Dieses Theaterstück bringt die berühmte Wiener Weltreisende in einen Dialog mit der Gegenwart und macht sichtbar, wie radikal ihr Lebensentwurf im Kontext des Biedermeier war – und wie inspirierend er bis heute ist.
Inhalt
In einer dialogischen Form begegnet Ida Pfeiffer einer heutigen Reisejournalistin. Ausgehend von aktuellen Zahlen, Fakten und Fragen zum Reisen öffnet sich der Blick zurück auf ein außergewöhnliches Leben: Kindheit in Wien, einengende Konventionen, Ehe und wirtschaftliche Not – und schließlich der mutige Entschluss, die Welt zu bereisen.
Ida erzählt von ihren Reisen nach Südamerika, Sumatra und Madagaskar von Strapazen, Neugier, Beobachtungsgabe und Selbstdisziplin. Gleichzeitig reflektiert das Stück kritisch über Tourismus, Mobilität, Privilegien und den Preis der Freiheit – damals wie heute.
Themen & Relevanz
- Frauenbilder und Konventionen im 19. Jahrhundert
- Reisen als Akt der Selbstermächtigung
- Neugier, Bildung und Weltoffenheit
- Gegenüberstellung von historischem und modernem Reisen
Das Stück verbindet Biografie, Zeitgeschichte und Gegenwartsbezug auf kluge und zugängliche Weise.
Aufführungsinfos für Veranstalter
- Besetzung: Zwei Darstellerinnen
- Form: Dialogisches Theaterstück
- Spielorte: Bühne oder Freiluft, auch an naturbelassenen Orten
- Zielpublikum: allgemeines Publikum, Bildungseinrichtungen, Kulturveranstaltungen, Reiseveranstalter
Die flexible Anlage ermöglicht Aufführungen sowohl im Theaterraum als auch im Außenraum.
Vergangene Aufführungen
26. November 2024, 19:00 Uhr
Bezirksmuseum Landstrasse
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Das Stück kann für Aufführungen angefragt werden. Bei Interesse an weiteren Informationen oder einer Zusammenarbeit freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.


